Mittwoch, 4. August 2010
- [Wir] haben dann gedacht, wir nehmen die uncoolsten Sachen, die in der Hip-Hop-Szene uncool sind, nämlich schwul sein und 'ne Frau zu sein und drehen das um und machen das zu etwas saucoolem.
- -- König Boris von Fettes Brot über "Schwule Mädchen"
Pop-splits erzählt die Geschichte eines Songs, und auch einen guten Teil über die Geschichte der dazugehörigen Band. Das Konzept war ursprünglich für das Radio gedacht, hat aber den Sprung ins Fernsehen geschafft und dabei unwahrscheinlich gewonnen. Die Fernsehn-Beiträge sind ursprünglich circa 15 Minuten lang, bei den meisten YouTube Clips fehlt aber das abschließend gespielte Stück. Zum Anfixen kann ich den Beitrag über Phillip Boa & The Voodoo Club, oder den über Trio empfehlen. Der Rest fand ich aber auch sehr sehenswert, bis auf einen. Welcher wird aber nicht verraten. Hier also viel Spaß mit den von mir gesammelten Links:
*) Der 2. Teil von Selig darf der dank Intervention der Sony in Deutschland nicht gesehen werden. Toller Trick Jungs, beim nächsten Mal entscheide ich mich im Zweifelsfall gegen den Kauf einer Sony Scheibe!
P.S.: Falls jemand hier noch weitere Links hat, bitte mir schicken oder in die Kommentare schreiben.
Mittwoch, 14. Juli 2010
- I've never claimed, that I was a smartie, but insperation hits me:
Let's have a party! - -- Bart Simpson, "Deep Deep Trouble"
Seit ein paar Tagen geistert mir eine Idee im Kopf rum. Das Wetter lädt doch geradezu zum Picknicken ein, wie wäre es dann mit einem Hannover-Blogs Picknick an diesem Sonntag?
Nachtrag: Der Nachtwächter hat für die Koordination einen Beitrag im hannöverschen Bloggerforum eingestellt.
Montag, 5. Juli 2010
- I'm an gasoline man
I dunno where I go
I'm gonna drive and drive
I wanna get there on time - -- The Young Gods, "Gasoline Man"
Eben gerade gesehen.
Ein weiterer Kommentar außer der Bildunterschrift will mir dazu aber partout nicht einfallen.
Außer vielleicht der hier: da soll noch mal einer behaupten, ich würde keinen guten Blog-Beitrag erkennen, wenn er mich beißen würde.
Donnerstag, 1. Juli 2010
- Manche Songs muss man zweimal hören, manche Menschen zweimal sehen, um sie zu mögen. Manche Songs und Menschen gehen einem aber gleich auf den Sack.
- -- Simone Solga, "Mein Leben als Kanzlersouffleuse"
Den Satz "mit/an dem Gerät wirst Du viel Freude haben" habe ich öfters gehört, als ich in meinem Bekanntenkreis erzählt habe, dass ich mir einen Mac Mini gekauft hatte. Schon damals habe ich massiv über Apple gelästert, warum sollte ich mir also überhaupt einen zulegen? Die Entscheidung fußt auf folgender Überlegung: ich entwickele meine Programme gerne als "Multi-Plattform", was bedeutet, dass das entsprechende Programm auf mehrere Plattformen laufen soll. Die drei "großen" Plattformen sind dabei Linux (und andere unixoide Betriebssysteme), Windows und Mac OS X. Alle drei werden von Qt unterstützt, welches ich hauptsächlich als Basis für meine Entwicklungen einsetze.
Während ich mehrere Linux Rechner und auch noch eine Windows Kiste habe, so hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit Software für Mac OS X zu compilieren und - noch wichtiger - zu testen. Also habe ich zugesehen einen möglichst günstigen Intel-Mac zu finden, geworden ist es dann ein Mac Mini. Der ist mir nun letzte Woche gestorben, was ich mal als Anlass für ein Resümee nehmen möchte.
"Viel Freude mit Apple" vollständig lesen
Montag, 21. Juni 2010
 Google's Browserprojekt Chrome scheint erwachsen zu werden. Eigentlich bin ich ja treuer Firefox Benutzer, doch wie ich schon einmal angemerkt habe, wird mir das Paket langsam zu gross. Da habe ich mich einfach mal nach Alternativen umgesehen. Nachdem ich die Gerüchte um Chrome auch nicht mehr ignorieren konnte, habe ich mir den Browser mal genauer angesehen und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich angenehm überrascht bin.
Die Darstellung ist tatsächlich rasend schnell, die Bedienung intuitiv auch wenn die Tab-Leiste über der Addresszeile gewöhnungsbedürftig ist. Die Anpassungsoptionen sind minimal, allerdings habe ich auch nichts gefunden, was mich an der Anordnung nun richtig gestört hätte. Ein interessantes Feature ist die anzeige oft besuchter Webseiten beim öffnen eines neuen Tabs. Da bin ich ein wenig zweigeteilt, denn Prinzipiell ist das schon praktisch, andererseits alles andere als privat. Und wo ich gerade beim Thema bin, anscheinend kann man dem Browser das nach Hause Telefonieren weitestgehend austreiben, ich habe das allerdings nicht auf der Leitung kontrolliert.
Nun gibt es für den Firefox ein Feature das ich nicht missen möchte, nämlich sogenannte Live-Bookmarks. Die kann Chrome nicht, damit ist er für mich nahezu uninteressant, da ich meine Lesezeichen immer noch mit EBM verwalte. Zwar gibt es mit RSS Live Links ein Plugin, was eine ähnliche Funktion anbietet, es ist aber nicht ganz das selbe. Auch Ad- und Flashblocker sind mittlerweile erhältlich, nur blocken die bislang nur die Anzeige, nicht aber das Herunterladen des Inhalts. Weitere Beschleunigungen sind damit also nicht möglich und grade beim AdBlocker blitzen die Werbungen gerne noch mal kurz auf.
Zusammenfassend ist Chrome für mich auf dem Weg der bessere Firefox zu werden. Oder vielmehr das zu werden, was Firefox eigentlich sein sollte: ein kleiner, schneller Browser mit von Haus aus wenig Ballast aber der Möglichkeit ihn so zu erweitern, wie ich ihn brauche.
Donnerstag, 17. Juni 2010
- Scheiß auf Facebook,
auf Outlook
und all den anderen Kram
Lass uns ausgehen!
Lass uns feiern!
Wir treffen Menschen,
und wir fassen uns an. - -- Cris Cosmo, "Scheiß auf Facebook"
Eben ist mir ein Stück von einem Künstler namens Cris Cosmo untergekommen, dass ein ähnliches Potential zu einem "Internet-Hit" hat, wie der Song von Jasper, den Kris damals ausgegraben hatte. Einen kurzen Eindruck gibt das Zitat, und hier geht's zum Song.
In diesem Sinne:
- Einfach mal abschalten.
- -- Peter Lustig, "Löwenzahn"
Samstag, 12. Juni 2010
- Wenn die vom Panteon hier jemanden engagiert haben für die Bühne, hat das immer einen Grund. Auch wenn, Sie den nicht kennen sollten. Deshalb machen sie hier das Programm, die machen sich da Mühe mit. Die werfen hier keine Pfeile aufs Telefonbuch. Was kann ihnen passieren? Selbst der schwächste Kabarett-Abend bietet ihnen zehn mal so viel geistige Anregung, wie das sinnlos Gequassel bei Christiansen am Sonntagabend.
- -- Volker Pispers, "Bis neulich... (2007)"
So, für den Fall, dass hier das Zitat übersprungen wurde, die Aufforderung: zurück zum Start, denn um dieses Zitat wird es quasi den gesamten Beitrag über gehen.
Ich habe mir die Aufforderung von Volker Pispers mal zu Herzen genommen. Um Weihnachten herum wurde das damals neue Programm des TAK veröffentlicht. Für mich war das der Anlass, für jeden einzelnen angekündigten Künstler nachzugucken, ob auf YouTube Clips von ihm (oder ihr oder ihnen) zu finden sind. Wenn dem so war habe ich sie mir angeguckt, und gefragt, ob mir ein Abend damit gefallen könnte. Dabei habe ich weniger auf das Programm, sondern mehr auf die Gestik, Mimik und die Art des Vortrags geachtet. Ich bin auf 17 Künstler gekommen, die vorher noch nicht wirklich wahrgenommen hatte.
"Mal öfter auf Kabarettisten hören" vollständig lesen
Mittwoch, 9. Juni 2010
- Ich bin ein Apple-Fan, seit ich 1993 zum ersten Mal einen Mac berührte. Seither schwöre ich auf Apple. Egal wie schlecht der Service, wie nervig die Mätzchen, wie empörend die Kundenknebel-Strategie. Die Ästhetik betäubt meinen Menschenverstand.
- -- Marc Pitzke
Eines der interessantesten Bücher, die ich gelesen habe, ist " Uhrwerk Orange" von Anthony Burgess. Ich war damals in der Oberstufe und hatte zuerst versucht, das Buch in der Originalfassung, also auf Englisch, zu lesen. Leider spricht der Ich-Erzähler seinen eigenen Slang, der schon in der deutschen Übersetzung nicht leicht zu verstehen ist. Ausgelöst wurde mein Interesse durch das Album "Ein kleines bisschen Horrorschau" der Toten Hosen, welches einige Stücke enthält, die auf einer Theaterfassung des Stoffs gespielt wurden. Es ist das einzige Album der Hosen, das ich wirklich von Anfang bis Ende mag.
In der Geschichte geht es um den egozentrischen und nur auf seinen Vorteil bedachten Alex, der an sich aber nur ein beliebiger Jugendlicher seiner Szene ist. Ihre Freizeit verbringen sie damit, sich zu kostümieren, loszuziehen und Gewalt zu zelebrieren: sie verprügeln und vergewaltigen beliebige Passanten oder liefern sich Schlachten mit anderen Gangs. Bei einem dieser Streifzüge gibt es einen Toten, Alex wird gefasst und bekommt 14 Jahre Knast aufgebrummt. Dort hört er von einer Therapie, die ihn von seinen gewalttätigen Tendenzen heilen soll. Er sieht darin eine Chance dem Gefängnis zu entkommen, doch leider geht sein Plan nicht so auf, wie er es gedacht hat. Er wollte nur den Geheilten spielen, und sich ein Doppelleben aufbauen. Allerdings schlägt die Therapie wirklich an: wenn er nur an Gewalt denkt, fühlt er sich so übel, dass es ihm körperliche Schmerzen bereitet. So sämtlichen Selbstschutzes beraubt und in der Presse als erster Patient im Versuchsprogramm "Heilmittel gegen die Gewalt" bejubelt, trifft der Täter alle seine Opfer wieder, die den Spieß nun mit der größten Genugtuung umdrehen. Schließlich wird er in einen Selbstmordversuch getrieben und die Schattenseiten dieses "Heilungs-Programms" werden in der Öffentlichkeit bekannt. Die Therapie kann rückgängig gemacht werden, und er wird rehabilitiert.
Hier endet die Geschichte in der recht guten filmischen Umsetzung von Stanley Kubrick. Das letzte Kapitel fehlt leider, welches einen der wichtigsten Aspekte der Story setzt. Alex hat eine neue Gang, und alles ist fast so wie früher, nur dass er doch langsam erwachsen wird, und dieser gewaltbereiten Szene entwächst, rein in das System, gegen das sich seine Gewalt doch eigentlich gerichtet hat.
"Uhrwerk Apfel" vollständig lesen
|
|
(Seite 1 von 175, insgesamt 1396 Einträge)
|
» nächste Seite »
|
|
Kommentare