Sonntag, 20. Mai 2012
- There is no kill switch on awesome.
- -- Dilbert, "Dilbert 2012-02-11"
Da ich nun mittlerweile so vielen Leuten von meinem Besuch auf der Revision erzählt habe, hier noch einmal eine Liste mit den - meiner Meinung nach - interessantesten Beiträgen. Es geht mir hier nicht um Vollständigkeit, sondern nur darum die Demos rauszusuchen, die mir den meisten Spaß bereitet haben. Grundsätzlich gibt es zu jedem Demo drei Links: den Eintrag bei Pouet, wo man sich das Demo selbst runterladen, aber auch noch bewerten und kommentieren kann und zwei Links zu YouTube, einmal vom Framegrabber abgegriffen, einmal während der Livevorführung aufgenommen, so dass man die Publikumsreaktionen mitbekommen kann.
Für den ersten Tipp meinerseits muss ich noch etwas ausholen. Es gibt bei Saturday Night Live einen sehr amüsanten Sketch mit einem sehr jungen Jim Carrey, der schon so etwas wie Internet-Kulturgut geworden ist. Sehen kann man ihn zum Beispiel auf YouTube.
"Revision 2012: eine kleine, späte Nachlese" vollständig lesen
Montag, 14. Mai 2012
![[foxbow]](/uploads/fi.gif) Im Zuge der Diskussionen über die Reform des Urheberrechtes und der Appelle von Künstlern und Verwertern, dass hier eine grosse Enteignungsmassnahme drohe, sind mir ein paar Dinge aufgefallen. Dass sich zu dem Thema haptsächlich die grossen Acts melden ist seltsam aber auch nachvollziehbar. Schliesslich soll eine Breitenwirkung erzielt werden und da liest sich eine Nachricht die mit einem bekannten Namen glänzt ganz anders als eine Nachricht die von einem unbekannten Künstler unterzeichnet wurde.
Werke weniger bekannter Künstler stehen wiederum häufiger in meinem CD Regal. Dabei handelt es sich sowohl um deutsche als auch um internationale Interpreten. Bei einer Durchsicht ist mir aufgefallen, dass die wenigsten 'Independent' Künstler noch den GEMA Schriftzug auf Ihren Tonträgern haben. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Ausschüttungen für Künstler, die entweder ihr eigenes Material auf Konzerten spielen oder deren Werke in kleinen Clubs gespielt werden, doch eher in Grenzen halten und man deshalb die GEMA Mitgliedschaft eher als Kostenfaktor denn als Einnahmequelle sieht. Andererseits haben fast alle ausländischen Künstler die vier grossen Buchstaben im Rahmen auf ihren CDs. Da frage ich mich, ob sich im Vertrieb irgendwie eine Information festgebissen hat, dass man in Deutschland zwingend Mitglied bei der GEMA sein muss um hier Musik veröffentlichen zu dürfen. Oder habe ich nur die falschen CDs im Schrank?
Sonntag, 6. Mai 2012
- I try to make everyone's day a little more surreal.
- -- Calvin, "Calvin & Hobbes 1986-09-27"
Zehn Dinge, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich das hier sehe (ungefähr in chronologischer Reihenfolge):
- Häh?!
- Wie jetzt?
- Was soll das denn?
- Will ich überhaupt wissen, was hier passiert ist?
- Oder akzeptiere ich es einfach als Kunstwerk?
- Man gut, dass ich ein Blog habe, sonst wüsste ich jetzt nicht, wohin mit diesem Bild.
- Hat Desimo einen neuen Trick probiert?
- Merken: hierher nicht mit dem Fahrrad fahren.
- Das Gesicht vom Besitzer möchte ich sehen, wenn er sein Fahrrad los schließen will.
- Wie passend für ein Blog mit dem Namen "hochniveau".
Mittwoch, 2. Mai 2012
- Dancing with tears in my eyes
Living out a memory of a love that died - -- Ultravox, "Dancing With Tears In My Eyes"
Für diejenigen unter Euch, die noch keine Idee haben, was sie diesen Samstag machen sollen, hätte ich hier noch einen Tipp parat:
Dienstag, 24. April 2012
- Amateure haben die Arche gebaut, Profis die Titanic.
- -- Timo Wopp
Während meines Aufenthalts auf dem 28c3 habe ich mich auch mit einer französischen Journalistin unterhalten, die sich mit dem Thema "geplante Obsoleszenz" beschäftigt. Mit dem Begriff wird Bereich Computer gemeint, dass Hardware vorsätzlich auf das Altenteil geschickt wird, so dass die Leute gezwungen sind, sich neue Hardware zu kaufen, obwohl die Software im Prinzip noch laufen würde. Das lässt sich natürlich auf viele andere Güter übertragen. Online gibt es von Arte einen gut gemachte Sendung zu diesem Thema.
Ich hatte mich mit der vermutlich ältesten Hardware des Congresses befasst, immerhin nähert sich dieses Jahr das 35 jährige Jubiläum der Markteinführung des Atari 2600 VCS. Und so wurde ich als Fachmann zu diesem Thema befragt. Später habe ich ihr dann versprochen, nochmal meine Gedanken in einem Blogbeitrag zusammenzufassen. Hier ist er also, wenn auch gefühlt viel zu spät. Aber ich bin ja auch so kaum zum Bloggen gekommen.
"Geplante Obsoleszenz" vollständig lesen
Donnerstag, 1. März 2012
- "Are you playing stupid with me?" - "No, I think you're playing plenty stupid enough for both of us."
- -- Umberto Robina & Tommy Vercetti, "Grand Theft Auto: Vice City"
Kris hat in seinem Blog einen schönen Beitrag gebracht, wie die Abstraktion einer Situation als Spiel misslingen kann. Leute, die solche "Schwachstellen" der Spielregeln nutzen werden auch Powergamer genannt, wobei dies in den meisten Fällen alles andere als positiv gemeint ist. Teilweise konnte ich mich darin wiederfinden, wenn auch in einem komplett anderen Kontext: Videospiele. Das schöne daran ist, dass man bei den meisten Spielen durch das "Bescheißen" nicht den Unmut eines Mitspielers auf sich zieht.
Viele Spiele sind schon fast eine virtuelle Welt, wie zum Beispiel Grand Theft Auto aus dem ich mal jeweils ein Beispiel anführen möchte.
"Powergamer" vollständig lesen
Montag, 6. Februar 2012
- Never forget, I may have taught you everything you know, but I have not taught you everything I know.
- -- Kitty Montgomery, "Dharma & Greg", Season 1, Episode 8: "Mr. Montgomery Goes to Washington"
Michael Steil hat mich darum gebeten, folgendes für sein Blog "Pagetable" zu beschreiben. Da ich aber auch gerne solche Sachen in meinem eigenen Blog veröffentliche, gibt es hier eine deutschsprachige Version meines Beitrags dort.
Im Folgenden geht es wieder um den 6502 Prozessor, diesmal um folgende Aufgabenstellung: es sollen abhängig vom Wert eines Registers, in diesem Fall des X-Registers, eine bestimmte Anzahl von Taktzyklen "verschwendet" werden. Im Prinzip läuft es nach folgendem Schema: man schreibt eine lange Reihe von Befehlen, die nichts bewirken in den Speicher. Je weiter "vorne" man einspringt, desto mehr Taktzyklen werden benötigt, um zum eigentlichen Code zu kommen. Springt man weiter "hinten" ein, um so schneller ist man beim eigentlichen Code angekommen.
"Clockslide: von der exakten Verschwendung von Taktzyklen auf dem 6502" vollständig lesen
Sonntag, 1. Januar 2012
- I know winning isn't everything, but I sure can get used to this feeling.
- -- Dylan Hunt, Gene Roddenberry's Andromeda, Episode 5.22: The Heart of the Journey: Part 2
So, der 28th Chaos Communication Congress ist rum, und ich bin wieder zu hause. Der Congress an sich hat eine Menge Spaß gemacht, aber ich will mein Blog doch noch einmal dazu nutzen, meine abschließenden Gedanken zum Vortrag irgendwo zu lassen.
Die Reise nach Berlin habe ich am 26.12. per Zug angetreten. Die Zugreise habe ich dazu verwendet, den Vortrag mal im Kopf so durchzugehen, wie ich ihn halten wollte, also in Originalgeschwindigkeit. Zwei oder drei mal wurde ich dabei aber unkonzentriert, und ein mal vom Schaffner unterbrochen. Als ich ihn dann endlich durch hatte, brauchte ich aber deutlich mehr als die maximal möglichen 60 Minuten. Also selbst, wenn ich die kurzen Ablenkungen abziehen würde, wäre es wohl immer noch knapp drüber.
"Mein 28c3 Talk, der Rückblick" vollständig lesen
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