Mittwoch, 14. Juli 2010
- I've never claimed, that I was a smartie, but insperation hits me:
Let's have a party! - -- Bart Simpson, "Deep Deep Trouble"
Seit ein paar Tagen geistert mir eine Idee im Kopf rum. Das Wetter lädt doch geradezu zum Picknicken ein, wie wäre es dann mit einem Hannover-Blogs Picknick an diesem Sonntag?
Nachtrag: Der Nachtwächter hat für die Koordination einen Beitrag im hannöverschen Bloggerforum eingestellt.
Montag, 5. Juli 2010
- I'm an gasoline man
I dunno where I go
I'm gonna drive and drive
I wanna get there on time - -- The Young Gods, "Gasoline Man"
Eben gerade gesehen.
Ein weiterer Kommentar außer der Bildunterschrift will mir dazu aber partout nicht einfallen.
Außer vielleicht der hier: da soll noch mal einer behaupten, ich würde keinen guten Blog-Beitrag erkennen, wenn er mich beißen würde.
Montag, 21. Juni 2010
 Google's Browserprojekt Chrome scheint erwachsen zu werden. Eigentlich bin ich ja treuer Firefox Benutzer, doch wie ich schon einmal angemerkt habe, wird mir das Paket langsam zu gross. Da habe ich mich einfach mal nach Alternativen umgesehen. Nachdem ich die Gerüchte um Chrome auch nicht mehr ignorieren konnte, habe ich mir den Browser mal genauer angesehen und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich angenehm überrascht bin.
Die Darstellung ist tatsächlich rasend schnell, die Bedienung intuitiv auch wenn die Tab-Leiste über der Addresszeile gewöhnungsbedürftig ist. Die Anpassungsoptionen sind minimal, allerdings habe ich auch nichts gefunden, was mich an der Anordnung nun richtig gestört hätte. Ein interessantes Feature ist die anzeige oft besuchter Webseiten beim öffnen eines neuen Tabs. Da bin ich ein wenig zweigeteilt, denn Prinzipiell ist das schon praktisch, andererseits alles andere als privat. Und wo ich gerade beim Thema bin, anscheinend kann man dem Browser das nach Hause Telefonieren weitestgehend austreiben, ich habe das allerdings nicht auf der Leitung kontrolliert.
Nun gibt es für den Firefox ein Feature das ich nicht missen möchte, nämlich sogenannte Live-Bookmarks. Die kann Chrome nicht, damit ist er für mich nahezu uninteressant, da ich meine Lesezeichen immer noch mit EBM verwalte. Zwar gibt es mit RSS Live Links ein Plugin, was eine ähnliche Funktion anbietet, es ist aber nicht ganz das selbe. Auch Ad- und Flashblocker sind mittlerweile erhältlich, nur blocken die bislang nur die Anzeige, nicht aber das Herunterladen des Inhalts. Weitere Beschleunigungen sind damit also nicht möglich und grade beim AdBlocker blitzen die Werbungen gerne noch mal kurz auf.
Zusammenfassend ist Chrome für mich auf dem Weg der bessere Firefox zu werden. Oder vielmehr das zu werden, was Firefox eigentlich sein sollte: ein kleiner, schneller Browser mit von Haus aus wenig Ballast aber der Möglichkeit ihn so zu erweitern, wie ich ihn brauche.
Mittwoch, 9. Juni 2010
- Ich bin ein Apple-Fan, seit ich 1993 zum ersten Mal einen Mac berührte. Seither schwöre ich auf Apple. Egal wie schlecht der Service, wie nervig die Mätzchen, wie empörend die Kundenknebel-Strategie. Die Ästhetik betäubt meinen Menschenverstand.
- -- Marc Pitzke
Eines der interessantesten Bücher, die ich gelesen habe, ist " Uhrwerk Orange" von Anthony Burgess. Ich war damals in der Oberstufe und hatte zuerst versucht, das Buch in der Originalfassung, also auf Englisch, zu lesen. Leider spricht der Ich-Erzähler seinen eigenen Slang, der schon in der deutschen Übersetzung nicht leicht zu verstehen ist. Ausgelöst wurde mein Interesse durch das Album "Ein kleines bisschen Horrorschau" der Toten Hosen, welches einige Stücke enthält, die auf einer Theaterfassung des Stoffs gespielt wurden. Es ist das einzige Album der Hosen, das ich wirklich von Anfang bis Ende mag.
In der Geschichte geht es um den egozentrischen und nur auf seinen Vorteil bedachten Alex, der an sich aber nur ein beliebiger Jugendlicher seiner Szene ist. Ihre Freizeit verbringen sie damit, sich zu kostümieren, loszuziehen und Gewalt zu zelebrieren: sie verprügeln und vergewaltigen beliebige Passanten oder liefern sich Schlachten mit anderen Gangs. Bei einem dieser Streifzüge gibt es einen Toten, Alex wird gefasst und bekommt 14 Jahre Knast aufgebrummt. Dort hört er von einer Therapie, die ihn von seinen gewalttätigen Tendenzen heilen soll. Er sieht darin eine Chance dem Gefängnis zu entkommen, doch leider geht sein Plan nicht so auf, wie er es gedacht hat. Er wollte nur den Geheilten spielen, und sich ein Doppelleben aufbauen. Allerdings schlägt die Therapie wirklich an: wenn er nur an Gewalt denkt, fühlt er sich so übel, dass es ihm körperliche Schmerzen bereitet. So sämtlichen Selbstschutzes beraubt und in der Presse als erster Patient im Versuchsprogramm "Heilmittel gegen die Gewalt" bejubelt, trifft der Täter alle seine Opfer wieder, die den Spieß nun mit der größten Genugtuung umdrehen. Schließlich wird er in einen Selbstmordversuch getrieben und die Schattenseiten dieses "Heilungs-Programms" werden in der Öffentlichkeit bekannt. Die Therapie kann rückgängig gemacht werden, und er wird rehabilitiert.
Hier endet die Geschichte in der recht guten filmischen Umsetzung von Stanley Kubrick. Das letzte Kapitel fehlt leider, welches einen der wichtigsten Aspekte der Story setzt. Alex hat eine neue Gang, und alles ist fast so wie früher, nur dass er doch langsam erwachsen wird, und dieser gewaltbereiten Szene entwächst, rein in das System, gegen das sich seine Gewalt doch eigentlich gerichtet hat.
"Uhrwerk Apfel" vollständig lesen
Montag, 7. Juni 2010
Es muss gespart werden. Überall, es darf da auch keine Tabus geben. So tönt es aus der Riege der Berufspolitiker mit bangen Blick auf die Lage in EU-Land. Alles sind sie pleite. Alle? Nein, nicht ganz. Ebendiese Kaste nimmt sich ganz selbstlos aus der Sparpotentialmasse heraus und beschert sich selber sogar Erhöhungen der Bezüge. Aber warum ist das so?
Die Erklärung ist einleuchtend und wurde mir schon vor 30 Jahren von meinem Vater gegeben: Die Politiker müssen gut bezahlt werden, sonst wandern die guten Leute in die Wirtschaft ab. Das Argument ist in sich schlüssig, trotzdem stellt sich mir eine entscheidende Frage: Möchte ich wirklich von Menschen regiert werden, die das des Geldes willen machen? Da muss man sich nicht wundern, dass es mit der moralischen Integrität in Bundestag und -rat nicht so weit her ist. Da wären mir Idealisten lieber.
Zudem landen die 'guten Leute' eh früher oder später in der Wirtschaft. Wie auch sonst kann man als gelernter Taxifahrer in den Vorstand multinationaler Konzerne gelangen.
Dienstag, 11. Mai 2010
- Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten.
- -- Joseph Joubert, "Gedanken, Versuche und Maximen"
Am Muttertag habe ich natürlich meine Mutter mit einer Blume bedacht. Leider habe ich sie im Laden einfach nach der Maxime "sieht schön aus, die nehme ich" gekauft, ohne nach dem Namen zu fragen. Bei meinen Eltern gab es dann erst mal eine Grundsatzdiskussion: "...die Blüte passt schon, aber die Blätter sind ganz anders...". Deshalb will ich doch mal die geneigte Leserschaft fragen, um welches Gewächs es sich hier handelt.
(Draufklicken für die Bilder in voller Auflösung.)
"Muttertagsdiskussion" vollständig lesen
Montag, 10. Mai 2010
- Und ich werde ihnen einen Trick zeigen, der Sie alle an meinem Verstand zweifeln lässt.
- -- Desimo
Dass ich mir gerne Kleinkunst angucke, ist dem geneigten Leser dieses Blogs bestimmt schon aufgefallen. Dazu gehört ja auch die Zauberei, welche mich aber immer wieder zu einem Widerspruch kommen lässt. Einerseits will ich gebannt wie ein Kind mich verzaubern lassen und in eine Welt der Wunder und Unmöglichkeiten eintauchen. Andererseits will ich aber auch dahinter kommen, wie die Tricks funktionieren. Und gleichzeitig entspannt zuschauen und dabei trotzdem noch versuchen hinter die Tricks zu kommen kann schon ganz schön schlauchen.
Wie Zauberei im Allgemeinen funktioniert hat der Zauberkünstler Thomas Fröschle, besser bekannt unter dem Namen Topas, in einem YouTube-Clip erklärt. Dafür hat er einen Trick ersonnen, bei dem einen Kugelschreiber oder ähnliches verschwinden lässt. Dieser Trick ist recht einfach und für nahezu jeden innerhalb von Minuten zu erlernen. Trotz dieser Einfachheit enthält er aber viele Aspekte die für einen Großteil aller Tricks typisch sind.
"Erklär mir, wie Zauberei wirklich funktioniert..." vollständig lesen
Mittwoch, 28. April 2010
- Das ist ungefähr so, als fahre ich über die A1 von Bremen Richtung Hamburg und in Stuckenborstel steht 'ne rumänische Nutte am Straßenrand und sagt "kannst Du mich mal mitnehmen nach Bukarest.
- -- Wolfgang Trepper über Michael Holms "Mendocino"
Letzte Woche hatte ich das Glück, Wolfgang Trepper mit seinem kompletten Programm live erleben zu dürfen. Zweimal hatte ich schon die Gelegenheit Teile davon zu sehen. Einmal im Spezial Club von Desimo, ein anderes Mal im TAK im Rahmen der Kabarettbundesliga. Beide Mal brachte er die grandiose Nummer " Mendocino" bei der er sich auf den Schwachsinn von deutschen Liedtexten aufregt, obwohl das Original auch nicht viel besser ist. Diesmal hat er sie leider ausgelassen, was aber nicht wirklich schlimm war, da der Rest seines Programms auf dem selben Niveau war.
Es gab aber zwei Nummern, die an diesem Abend etwas anders waren. Das eine war die Zugabe, in der er von seiner Oma (ausgesprochen "Omma") erzählt. Aber wer etwas über diese Nummer wissen will, der muss sich schon das Programm ansehen.
"Der klassische Samstag" vollständig lesen
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